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Navigation und Spracherkennung für Android in Deutschland

Das lange in Deutschland erwartete Feature Navigation auf Android Handys wurde heute freigeschaltet. Das Icon war zwar schon immer vorhanden, jedoch führte es nur zu einer Meldung, dass die Navigationsfunktion in Deutschland noch nicht verfügbar sein. Mit dem heutigen Tag startet das Programm. Es wird jedoch noch ein Warnhinweis angezeigt, dass es sich um eine Beta Version handelt, aber ein kurzer Test fiel bei mir sehr positiv aus. Leider ist es ja in Deutschland noch nicht möglich StreetView Daten anzuzeigen, wie das beispielsweise in Amerika der Fall ist. Schade eigentlich. Es lässt jedoch raum zur Spekulation, wann StreetView bei uns endlich grünes Licht bekommt.

Weiterhin funktioniert nun endlich auch die Spracheingabe in deutscher Sprache. Darauf habe ich wirklich schon sehnsüchtig gewartet. Endlich kann man am Handy E-Mails diktieren. Es funktioniert, jedoch noch nicht so gut, dass es eine Korrektur per Hand vollkommen überflüssig macht.

Dennoch war das für jeden Android Nutzer ein guter Tag. Das Betriebssystem ist definitiv auf dem richtigen Weg und neue Innovationen werden den Nutzern Stück für Stück zugänglich gemacht. Weiter so!!!

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Eclipse – Hierarchische Darstellung der Packages

Wenn Java Projekte unübersichtlicher werden nutzt man Packages um Klassen zu verschiedenen Problemen zu gruppieren. Mich hat dabei aber geärgert, dass auch verschachtelte Packages immer noch alle einzeln angezeigt werden. Mein Mitbewohner war so freundlich mir diesen kleinen Trick zu zeigen. Jetzt bin ich auch mit der Package Aufteilung zufrieden und kann mich endlich mit dem Programmieren beschäftigen :) . Außerdem möchte ich euch diese Erleichterung auch nicht vorenthalten.

Im Package Explorer auf den Pfeil, welcher das Untermenü aufruft klicken. Dort Package Representation auswählen und Hierarchical statt Flat wählen.

Oder schaut euch einfach das Video an:

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for Schleifen über Dateinamen mit Leerzeichen

Ursprünglich wollte ich nur ein paar Untertitel Dateien vom Format iso-8859-15 in das uft-8 Format konvertieren. Eigentlich keine große Sache. Die einfachste Möglichkeit wäre gewesen, diese kurz mit gedit zu öffnen und unter utf-8 erneut zu speichern. Aber Informatiker sind ja bekannterweise faul. Also habe ich mich auf die Suche nach einem Kommandozeilenprogramm gemacht, was das für mich erledigt. Dies war auch schnell gefunden iconv -f iso8859-15 -t utf-8 EINGABEDATEI -o AUSGABEDATEI löst das Problem. Aber Informatiker sind ja bekannterweise sehr faul – also muss jetzt noch ein Script her, das dies mit allen Dateien automatisch macht.

Genau dort hat mein Problem angefangen. Ich wollte die Dateinamen nicht umbenennen, aber sie enthalten bei mir Leerzeichen. Gut, die einfache Methode wäre gewesen die Dateien umzubenennen. Aber Informatiker sind nicht nur faul, sondern auch oft etwas umständlich.

Die üblichen Ansätze, die Dateien zu bearbeiten, mit einer for-Schleife schlugen leider fehl, da jedes Leerzeichen als Abtrennung für eine neue Variable gedeutet wurde:

#!/bin/bash
for i in `find . -name "*.srt"`
do
	echo $i
done

Naja, was soll ich sagen, nach einer stundenlangen Ausprobier-Orgie und Google-Recherchen habe ich hier den passenden Denkanstoß gefunden.

#!/bin/bash
 
find . -name "*.srt" | while read i
do
	iconv -f iso8859-15 -t utf-8 "$i" -o "$i"."utf8"
	mv "$i"."utf8" "$i"
done

Nun kann ich immer schön alle Untertitel Dateien automatisch konvertieren und es hat mir höchstens zwei Stunden meines Lebens gekostet :D .
Aber vielleicht hilft dieser Artikel ja jemandem, der auch Dateinamen mit Leerzeichen auf der Bash Konsole verarbeiten möchte, das ganze in einer Stunde zu schaffen…

Links:

Weiterführende Literatur (Amazon):

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Dateisystemcheck unter Linux

Mal wieder den PC mit einem Hardreset (Strom aus – Strom wieder an) ausschalten müssen? Oder aus anderen Gründen das Gefühl das die Festplatte oder genauer das Dateisystem einen Schaden genommen hat? Auch externe Festplatten sollten von Zeit zu Zeit manuell überprüft werden. Leider (oder zum Glück) ist es unter Linux nicht so einfach wie in Windows einen Dateisystemcheck auszuführen.

  • Interne Festplatten
  • Unter Linux (in meinem Fall Ubuntu) wird jede Festplatte alle 30 Startvorgänge standardmäßig überprüft. Dies hat nichts damit zu tun, dass sie evtl. beschädigt ist, sondern ist nur eine Sicherheitsmaßnahme. Unter Umständen kann es jedoch gewünscht sein, alle Partitionen bei einem Neustart einer Überprüfung zu unterziehen.
    In diesem Fall kann man dies recht einfach veranlassen:

    sudo touch /forcefsck

    Beim Neustart werden nun alle Platten gecheckt.

    Jedoch wird von Haus aus keine Reperatur im Falle von Fehlern vorgenommen. Möchte man dies, muss man in der Datei /etc/default/rcS den Eintrag FSCKFIX=no auf yes setzen.

  • Externe Datenträger
  • Ein Wort der Warnung: Diese Methode kann auf Verschlüsselten Platten oder anderen exotischen Konfigurationen unter Umständen zum Datenverlust führen. Die Partition /dev/sdb1 wird im folgenden stellvertretend für die korrekte Partition angenommen.

    Leider werden externe Platten nicht in einem bestimmten Intervall automatisch geprüft. Dies muss man per Hand veranlassen.
    Es muss zuerst dafür gesorgt werden, dass die entsprechende Partition nicht eingehängt ist. Ggf. mit dem Befehlt umount aushängen.

    sudo umount /dev/sdb1

    Im Anschluss kann die Partition mit dem Tool fsck überprüft werden.

    fsck -p /dev/sdb1

    Die Option -p sorgt dafür das alle weniger schlimmen Fehler automatisch behoben werden. Dies ist in der Regel sinnvoll.
    Am Ende wird eine Zusammenfassung angezeigt, aus welcher man die vorgenommenen Operationen bzw. Probleme entnehmen kann.

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Was versteht man unter einem Worstcase?

Ich habe festgestellt, dass viele Leute mit dem Suchbegriff “Was ist ein Worstcase” auf meine Seite kommen. Deshalb möchte ich hier kurz erklären, was man darunter versteht.

Ein Worst Case ist die englische Bezeichnung für den schlimmst anzunehmenden Fall (engl. worst = schlechteste/schlimmste; case = Fall). In der Informatik wird dieser Begriff oft im Zusammenhang mit Effizienzbetrachtungen verschiedener Algorithmen verwendet. Beispielsweise wenn ein Sortieralgorithmus seine maximale Laufzeit benötigt ist der Worst Case eingetreten – interessanter ist in diesem Fall aber der Average Case. Dieser beschreibt die durchschnittliche Laufzeit eines Algorithmus.

Ein deutsches ähnliches Wort ist GAU – größter anzunehmender Unfall – dieses kommt aber aus der Atomtechnik und beschreibt einen statistisch unwahrscheinlichen Störfall. Aber es wurde längst als Synonym für Worst Case in die deutsche Sprache übernommen.

Links:

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