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Zweite IP Adresse für vServer einrichten

Mein Provider war so freundlich mir kostenlos eine zweite IP Adresse für meine vServer zur Verfügung zu stellen. Über diese war dann aber die Webseite nicht erreichbar. Nach einigem überlegen ist mir klar geworden, dass der Server ja noch gar nichts von der neuen Adresse weiß.

Um einen zweite IP Adresse für eine Netzwerkkarte einzurichten muss die Datei /etc/network/interfaces bearbeitet werden. Am einfachsten kopiert man einfach die Konfiguration der ersten IP Adresse, ersetzt eth0 durch eth0:1 und trägt die neue IP unter address ein. Nach einem Neustart des Netzwerkprozesses durch /etc/init.d/networking restart ist der Server auch unter der zweiten IP erreichbar.
Ob alle Einstellungen korrekt übernommen wurden lässt sich mit ifconfig eth0 überprüfen.

/etc/network/interfaces:

auto eth0
iface eth0 inet static
        address 79.142.51.211
        [...] // hier die weitere Konfiguration
 
auto eth0:1
iface eth0:1 inet static
        address 79.241.55.110
        [...] // hier die weitere Konfiguration
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Dateisystemcheck unter Linux

Mal wieder den PC mit einem Hardreset (Strom aus – Strom wieder an) ausschalten müssen? Oder aus anderen Gründen das Gefühl das die Festplatte oder genauer das Dateisystem einen Schaden genommen hat? Auch externe Festplatten sollten von Zeit zu Zeit manuell überprüft werden. Leider (oder zum Glück) ist es unter Linux nicht so einfach wie in Windows einen Dateisystemcheck auszuführen.

  • Interne Festplatten
  • Unter Linux (in meinem Fall Ubuntu) wird jede Festplatte alle 30 Startvorgänge standardmäßig überprüft. Dies hat nichts damit zu tun, dass sie evtl. beschädigt ist, sondern ist nur eine Sicherheitsmaßnahme. Unter Umständen kann es jedoch gewünscht sein, alle Partitionen bei einem Neustart einer Überprüfung zu unterziehen.
    In diesem Fall kann man dies recht einfach veranlassen:

    sudo touch /forcefsck

    Beim Neustart werden nun alle Platten gecheckt.

    Jedoch wird von Haus aus keine Reperatur im Falle von Fehlern vorgenommen. Möchte man dies, muss man in der Datei /etc/default/rcS den Eintrag FSCKFIX=no auf yes setzen.

  • Externe Datenträger
  • Ein Wort der Warnung: Diese Methode kann auf Verschlüsselten Platten oder anderen exotischen Konfigurationen unter Umständen zum Datenverlust führen. Die Partition /dev/sdb1 wird im folgenden stellvertretend für die korrekte Partition angenommen.

    Leider werden externe Platten nicht in einem bestimmten Intervall automatisch geprüft. Dies muss man per Hand veranlassen.
    Es muss zuerst dafür gesorgt werden, dass die entsprechende Partition nicht eingehängt ist. Ggf. mit dem Befehlt umount aushängen.

    sudo umount /dev/sdb1

    Im Anschluss kann die Partition mit dem Tool fsck überprüft werden.

    fsck -p /dev/sdb1

    Die Option -p sorgt dafür das alle weniger schlimmen Fehler automatisch behoben werden. Dies ist in der Regel sinnvoll.
    Am Ende wird eine Zusammenfassung angezeigt, aus welcher man die vorgenommenen Operationen bzw. Probleme entnehmen kann.

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